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Endstation Hoffnung

Rabbi ist eine kleine Vollblutaraber Stute, auf den ersten  Blick schein alles in Ordnung. Doch leider ist dem nicht so. Rabbi hustet schon seit ein paar Monaten. Natürlich wurde ein Tierarzt hinzugezogen. Der behandelt sie mit schleimlösenden Mitteln, welche auch schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung zeigen. Dieser Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer. Rabbi beginnt schon nach ein paar Wochen wieder zu Husten. Fieber bekommt sie auch noch. Letztendlich beschließt die Besitzerin eine Tierheilpraktikerin anzurufen. Nach ein paar Telefonaten wird ein Termin mit der Tierheilpraktikerin und Pferdetrainerin Yvonne-Christine Helferich vereinbart. Sie kommt auf den Hof mit ihren Schreibunterlagen. In entspannter Atmosphäre wird Rabbis Besitzerin aufgefordert Rabbis Krankheitsgeschichte zu erzählen. Fast 1 ½ Stunden dauert das, obwohl Rabbi erst 5 Jahre ist gibt es schon viel zu erzählen. Durch gezieltes Nachfragen versucht Frau Helferich auch die Psyche des Pferdes in ihrem Aufnahmebericht zu erfassen. Im Laufe des Gesprächs ergeben sich viele Informationen. Rabbi ist ein Kaiserschnittpferd, d. h. sie hat die Erstmilch von ihrer Mutter nichterhalten, die jedoch, wie beim Menschen, so wichtig ist für die Abwehr. Sie hatte schon immer Probleme mit ihrem Fellwechsel und ist ein Einzelgänger, was für ein Pferd als Herdentier untypisch ist.. Kolik hatte sie auch schon 2 mal innerhalb von 4 Tagen und zu allem Überfluss wurde sie dazwischen auch noch geimpft. So was haut das stärkste Pferd um. Das ist zuviel Belastung für den Organismus, die Abwehr wird geschwächt. Diese gezielte Fallaufnahme ermöglicht später der Tierheilpraktikerin ein individuelles Therapiekonzept für ihre Patientin zu erstellen. Anschließend an das Gespräch wird Rabbi noch ausgiebig von Kopf bis Fuß untersucht. Etwas ungeduldig lässt sie es über sich ergehen. Alles wichtige wird schriftlich festgehalten. Im Anschluss erfolgt dann noch eine Akupunktur. Hauptsächlich werden bei der ersten Sitzung Stoffwechselpunkte genadelt. Begeistert ist die Patientin zuerst nicht über die lagen Nadeln. Die erste ist ca. 5 cm lang und wird ihr in den Rücken gestochen, die weiteren werden an verschiedenen Stellen an den Beinen, Bauch und Kopf gesetzt.. Schon bald nach dem Einstich hört man ein entspanntes Schnauben. Rabbi steht nun mit gesenktem Kopf da. Die Nadeln werden nach ca. 20-40 Minuten wieder herausgezogen bzw. fallen von selbst heraus. Insgesamt dauerte der erste Besuch von Frau Yvonne-Christine Helferich 2 ¾ Stunden.Nach einigen Tagen meldete sich die Besitzerin um Frau Helferich Bericht zu erstatten. Rabbi hustet vermehrt, aber nicht mehr so trocken. Zwei weitere Akupunktursitzungen folgen. Der Husten ist noch lockerer geworden und sie hat jetzt auch Nasenausfluss. Nach der dritten Akupunkturbehandlung hustet sie eine großen Schleimbrocken ab, danach hustet sie nur noch sehr selten. Jetzt wird die Fallaufname herangezogen, um ein homöopatisches Mittel für Rabbi zu finden. Dies besorgt sich die Besitzerin auf Rezept und verabreicht Rabbi die Kügelchen ins Maul. Nach ein paar Wochen erneuter Bericht von der Besitzerin. Rabbi geht es gut, sie ist kein Einzelgänger mehr, hustet nicht mehr und hat auch den Fellwechsel und den Wetterumschwung sehr gut überstanden.