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Auf den Hund gekommenSie spielen mit dem Gedanken sich einen Hund anzuschaffen?? Dann fällt es Ihnen sicherlich nicht leicht die richtige Wahl zu treffen. Die Palette der Hunderassen reicht vom massigen Bernhardiner bis hin zum kleinen Rehpinscher oder einem robusten Mischling. Soll er langhaarig oder kurzhaarig sein, soll es ein Familien- oder Wachhund sein, oder vielleicht doch lieber ein niedliches Schoßhündchen? Hier stehen Sie vor der Qual der Wahl. Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, sollten Sie einige Überlegungen anstellen. Ehe Sie sich für eine Rasse entgültig entscheiden, sollten Sie auch Ihr Umfeld in Betracht ziehen. Ist es erlaubt in Ihrer Wohnung einen Hund zu halten? Ist genug Platz für den Hund in der Wohnung? Bei einer Dogge könnten sich in einem Ein- Zimmer-Apartment gegebenenfalls ein paar Schwierigkeiten auftun. Kann ich den Zeitanforderungen eines Hundes gerecht werden? Dies ist ein Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte, denn die Tiere brauchen viel Unterhaltung und Zuwendung. Mit Futter hinstellen und kurz einmal ums Haus herum zu Gassi gehen, ist es nicht getan. Hunde brauchen viel Auslauf, was natürlich auch noch von der gewählten Rasse abhängig ist. Man sollte einen Hund nicht 8 Stunden allein zu Hause lassen. Das würde schon an Tierquälerei grenzen. Des weiteren sollten die Kosten für die Hundehaltung nicht außer Acht gelassen werden. Neben den Anschaffungs- und den Futterkosten, fallen auch noch Hundesteuern und Kosten für die Hundehaftpflichtversicherung an. Die Hundesteuer ist abhängig von Ihrem Wohnort und beträgt zwischen 20 und 270 Euro im Jahr. Für die Versicherung müssen Sie zwischen 50 und 150 Euro rechnen. Ein regelmäßiger Gang zum Tierheilpraktiker oder zu Tierarzt sollte selbstverständlich sein. Hier ist mit Kosten für Wurmkuren und Impfungen zu rechnen. Teuer kann es werden, wenn der Hund sich verletzt oder krank wird. Schnell können ein paar hundert Euro zusammenkommen. Welpe oder einen älteren Hund? Der Vorteil bei Welpen ist, dass sie leichter zu prägen sind als ältere Hunde. Hinzu kommt der "Knuddel-Faktor". Werden sie aber in der Anfangszeit viel alleine gelassen, kann es Ihnen passieren, dass sie anfangen Gegenstände zu zerlegen und viel Lärm machen. Älteren und ruhigere Hunde sind für Menschen geeignet, die noch keine Hundeerfahrung gemacht haben. Des weitern haben die Hunde schon etwas Hundeerziehung genossen. Versuchen Sie Ihren neuen Freund erst einmal kennen zu lernen, wenn sich Ihnen die Möglichkeit bietet. Dies wird oft von den Tierheimen unterstützt. Die Pfleger können Ihnen auch von den Besonderheiten Ihres zukünftigen Vierbeiners erzählen. Zu guter letzt müssen Sie dem Thema Urlaub noch ein paar Gedanken widmen. Vor der Anschaffung sollten Sie klären, wer Ihren Hund in Ihrer Abwesenheit betreut. Das können Verwandte oder Bekannte sein, aber auch eine Hundepension bietet hier eine Alternative. Die gibt es mittlerweile fast überall und bieten einen guten Service. Natürlich besteht auch die Möglichkeit Ihren Hundefreund mit in den Urlaub zu nehmen, jedoch sollten Sie sich rechtzeitig um Impfungen, Zollformalitäten und Einreisebestimmungen kümmern.
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